KI-Befähigung für Führungskräfte
Führen, wenn KI mitarbeitet
Für Führungskräfte und Mitarbeitende mit fachlicher Führungsverantwortung, die generative KI selbst sicher nutzen und das eigene Team durch die Veränderung führen wollen. Die Weiterbildung verbindet eigenes Anwenden mit der Frage, was sich dadurch für Führung, Zusammenarbeit und Organisation verändert.

Was Führungskräfte bei KI beschäftigt
KI-Werkzeuge sind in vielen Organisationen eingeführt, doch Wissen, Erfahrung und Sicherheit im Umgang sind sehr unterschiedlich verteilt. Gleichzeitig sollen Führungskräfte Potenziale einordnen und Veränderungen anstoßen. Drei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Wie geben wir Mitarbeitenden Orientierung, wenn sich Aufgaben verändern und Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz entstehen?
- Wie verändern sich die Rolle der Führungskraft, die Verantwortung für Ergebnisse und die Bewertung von Leistung, wenn KI mitarbeitet?
- Wie nutzen wir gewonnene Zeit sinnvoll, sichern den Aufbau von Expertise bei Nachwuchskräften und entwickeln unsere Ziele und Arbeitsweisen weiter?
Wohin die Weiterbildung führt
Ziel ist, dass die Teilnehmenden Möglichkeiten und Grenzen generativer KI einschätzen können und wissen, was das für sie selbst, ihr Team und die Organisation bedeutet.
Für sich selbst
- KI im eigenen Alltag nutzen: Arbeit delegieren, Ergebnisse prüfen und verantworten
- KI als Sparringspartner einsetzen, etwa für Entscheidungen und schwierige Gespräche
Für das eigene Team
- Orientierung geben, wenn sich Aufgaben und Rollen verändern
- eine Kultur fördern, in der KI-Nutzung offen besprochen und aus Fehlern gelernt wird
Für die Organisation
- geeignete Anwendungsfälle erkennen und nächste Schritte ableiten
- die KI-Ziele der Organisation in den Arbeitsalltag übersetzen
Möglicher Ablauf
Ablauf und Schwerpunkte stimmen wir mit jeder Organisation ab. Typisch sind diese Schritte:
- Vorbereitung: Abstimmung mit eurem Projektteam und ein anonymer Fragebogen zu Wissensstand und offenen Fragen.
- Workshop: KI selbst anwenden. Die Teilnehmenden arbeiten mit den bei euch freigegebenen Werkzeugen, an Beispielen aus ihrem Führungsalltag.
- Workshop: Führung und Zusammenarbeit gestalten. Was verändert sich für Aufgaben, Rollen und Entscheidungen, und was folgt daraus für die eigene Führung?
- Abschluss: Rückblick mit eurem Projektteam und Empfehlungen, wie es weitergeht.
Nach jedem Workshop folgt ein kurzer Austausch online: Erfahrungen teilen, Fragen klären, nächste Schritte schärfen.
Rahmen
- Dauer: für eine einzelne Gruppe an einem Tag oder verteilt über ein bis zwei Wochen; mit mehr Teilnehmenden in mehreren Gruppen und entsprechend länger.
- Gruppen: typischerweise bis 15 Personen, damit alle selbst arbeiten und zu Wort kommen.
- Ort: Workshops vor Ort oder online; der Austausch findet online statt.
- Sprache: Deutsch oder Englisch.
- Werkzeuge: die KI-Werkzeuge, die bei euch freigegeben sind, zum Beispiel Microsoft 365 Copilot, ChatGPT oder Langdock.
Leitung

Lennart Gehl konzipiert und leitet die Weiterbildung. Er verbindet Erfahrung aus Technologie- und Konzernumfeldern, unter anderem bei Microsoft und LinkedIn, mit Change-Management, Coaching und Mensch-KI-Kommunikation.
Oft leiten wir gemeinsam mit Partnern, zum Beispiel mit Fachleuten für Microsoft 365 und Copilot. Zu zweit können wir moderieren und zugleich bei technischen Fragen helfen, ohne den Lernprozess der Gruppe zu unterbrechen.
Erstes Gespräch
Ob und in welcher Form die Weiterbildung zu euch passt, klären wir in einem Gespräch von 30 bis 45 Minuten: wo eure Führungskräfte heute stehen, was sie im Alltag beschäftigt und wie viele Personen teilnehmen sollen.
Damit wir im Anschluss zügig ein passendes Konzept und ein konkretes Angebot ausarbeiten können, nutzen wir datenschutzkonforme KI-Systeme, um das Gespräch aufzuzeichnen und zu transkribieren.
